Was ist Verhaltenstherapie?
Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Form der Psychotherapie. Sie unterstützt dabei, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu erkennen, zu verstehen und gezielt zu verändern.
Gemeinsam mit dem Therapeuten wird erarbeitet, welche Faktoren zu den aktuellen Schwierigkeiten beitragen und wie diese im Alltag wirksam beeinflusst werden können. Dabei kommen strukturierte Gespräche, praktische Übungen und individuelle Strategien zum Einsatz.
Mein Behandlungsspektrum umfasst alle psychischen Erkrankungen bei erwachsenen Personen. Zum Beispiel:
- Anpassungsstörungen (z.B. während und nach Lebenskrisen, großen Veränderungen, schweren Erkrankungen)
- Depressive Erkrankungen
- Angststörungen (Panikstörung, spezifische Phobien, soziale Phobie)
- Zwangsstörungen
- somatoforme / „psychosomatische“ Störungen, Schmerzstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- anhaltende Störungen des Verhaltens und der Beziehungsgestaltung / Persönlichkeitsstörungen
- Essstörungen
Gruppentherapie – Austausch und Entwicklung in geschütztem Rahmen
Gruppentherapie bietet die Möglichkeit, in einer kleinen, geschützten Gruppe an persönlichen Themen zu arbeiten und voneinander zu lernen. Sie wird von mir geleitet und findet in einem strukturierten Rahmen statt.
Die gemeinsame Arbeit in der Gruppe kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen, soziale Kompetenzen zu stärken und unterstützende Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden zu machen.
NEU Basisgruppe Verhaltenstherapie: Eine vierwöchige Gruppe zu Grundlagen der Verhaltenstherapie. Diese Gruppe ist besonders hilfreich für Menschen ohne (verhaltens-)therapeutische Vorbehandlung, zur Überbrückung von Wartezeit oder als Vorbereitung auf eine Einzel- oder weiterführende Gruppentherapie. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen und die Stunden dieser sogenannten »gruppenpsychotherapeutischen Grundversorgung« werden nicht vom Stundenkontingent anschließender Einzel- oder Gruppentherapien abgezogen, sondern sind ein zusätzliches Angebot.
Ablauf und Dauer von Gruppentherapien
Zu Beginn findet ein ausführliches Erstgespräch mit Diagnostik im Einzelsetting statt, um Bedürfnisse und Ziele zu klären. Anschließend folgt der Gruppentherapieblock mit 24 bis 36 Sitzungen. Bei Bedarf können ergänzend Einzelsitzungen vereinbart werden, um spezielle Themen individuell zu vertiefen. Aktuell gibt es in der Praxis die Depressionsgruppe, eine offene sowie die Psychokardiologiegruppe.
Depressionsgruppe: Schwerpunkt ist die Bewältigung depressiver Beschwerden.
Offene Gruppe: Themenschwerpunkte individuell nach Gruppenzusammensetzung. Gemeinsam arbeiten wir mit allem, was die Verhaltenstherapie zu bieten hat daran, dass Sie Ihren Zielen näher kommen.
Psychokardiologie-Gruppe: Eine Gruppentherapie für Menschen mit Herzerkrankung und psychischen Beschwerden. Bei Interesse melden Sie sich gern per Mail für ein Erstgespräch.
Ablauf und Kostenübernahme
Kontakt aufnehmen
Sie rufen mich an oder senden eine Mail und wir vereinbaren einen Termin für ein Erstgespräch. Sollte kein Therapieplatz frei sein, besprechen wir, ob eine Aufnahme auf die Warteliste sinnvoll ist.
Erstgespräch
In diesem Gespräch haben Sie die Gelegenheit, mir ihr Anliegen zu schildern und sich einen Eindruck von mir und meiner Arbeit zu schaffen. Ich mache mir ein Bild von Ihrer Problematik und gebe Ihnen eine erste Einschätzung.
Diagnostik, Ziele und Behandlungsplan
In bis zu vier weiteren, sogenannten probatorischen Sitzungen sammeln wir gemeinsam Informationen zu Ihrer Problematik und deren Entstehungsgeschichte. Ziel der Diagnostik ist es, festzustellen, ob eine behandlungsbedürftige psychische Störung vorliegt. Wir erarbeiten Ziele der Behandlung sowie einen individuellen Therapieplan.
Wenn sie dann eine Therapie bei mir durchführen möchten, stellen wir bei Ihrer Krankenkasse den Antrag auf Psychotherapie. Hierfür ist das Einholen eines Berichts Ihres Hausarztes notwendig.
Therapiedauer und -inhalte
Die Dauer der Behandlung ist von der Art und Ausprägung Ihrer Problematik abhängig. Die Termine finden in der ersten Therapiephase normalerweise einmal wöchentlich statt und dauern 50 Minuten.
Um die zu Therapiebeginn ins Auge gefassten Ziele zu erreichen ist es wichtig, bisherige Muster und Denkweisen zu benennen, sich Ängsten zu stellen und neue Verhaltensweisen auszuprobieren.
Therapieende
Die positiven Veränderungen sollen langfristig in Ihrem Leben etabliert werden. Hierfür werden die Abstände zwischen den Sitzungen schrittweise vergrößert.